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Projekt

Power2Regions- Soziale Innovationen in Gemeinden und Regionen

Ausgangssituation:

Die Energiewende ist ein wesentlicher Teil einer – dringend notwendigen - gesellschaftlichen und ökonomischen Transformation in Richtung Nachhaltigkeit. Trotz umfassender internationaler und nationaler Ziele gibt es bislang eher bescheidenen Fortschritte in diese Richtung. Es ist evident, dass die Energiewende bzw. die Klimakrise durch technologische bzw. soziotechnische Innovationen allein nicht zu bewältigen sind. Um die notwendige Dekarbonisierung der Energiesysteme zu erreichen und die globalen Treibhausgasemissionen in den kommenden Jahrzehnten erheblich zu senken, müssen Wirtschaft, Konsummuster und Lebensstile einschneidend verändert werden. Diese Aufgabe ist ohne die Mobilisierung und Einbeziehung auch der breiten Öffentlichkeit nicht erfolgreich zu bewältigen. Gesellschaftliche Veränderungen in diesem Ausmaß sind komplexe Vorhaben und nicht bzw. nur eingeschränkt vorab zu planen und zu steuern. Es geht vielmehr darum, innovationsfreundliche Bedingungen zu schaffen und Experimentier- und Lernfelder zu öffnen, in denen mit neuen Zugängen experimentiert werden kann, um Lebensstilfelder wie etwa Mobilität oder Konsum klimafreundlicher gestalten zu lernen. Außerdem geht es darum, Selbstorganisation anzuregen, also möglichst viele Akteur*innen in Gemeinden und Regionen zu befähigen, kreative Entwicklungsprozesse anzustoßen, voranzutreiben und in die Breite zu bringen.

Ziele:

Ziel ist es insbesondere,

  • die Kompetenz der regionalen AkteurInnen/InnovatorInnen hinsichtlich co-kreativer methodischer Gestaltung von Innovationsprozessen gezielt zu stärken,
  • die Selbstorganisationsfähigkeit durch breite regionale Vernetzung wie durch interregionalen Austausch und Peer Learning zu erhöhen
  • konkrete soziale Innovationen in den Regionen in die Umsetzung zu bringen.

Methodische Vorgangsweise, Inhalt

Power2Regions setzt an der Verbreitung und Umsetzung des in SINNergyTRANS entwickelten Innovations-Know-hows in zwei ausgewählten Regionen und einer Gemeinde (Region Rosental/Kärnten, Region Vöckla-Ager/Oberösterreich, Gemeinde Lichtenegg/Niederösterreich) in Österreich an und verknüpft dies mit der stärkenden Kraft der interregionalen Vernetzung sowie gezielten Maßnahmen zur Dissemination. Erprobt und getestet wird ein methodisches Transformationskonzept für die Entwicklung und Verbreitung sozialer Innovationen für die Energiewende in Regionen.

Engagierten und interessierten Akteur*innen wird Know-how hinsichtlich sozialer Innovationen, co-kreativer Projektentwicklung und partizipativer Prozessgestaltung vermittelt. Zugleich wird ein innovationsfreundliches Milieu geschaffen, in dem durch ganzheitliche Sichtweisen und kreativitätsfördernde Formate Neues, das die Energiewende vorantreibt, entstehen kann. Die regionale Selbstorganisationsfähigkeit wird gestärkt. In gezielten Vernetzungsmodulen wird der Austausch zwischen Bürgermeister*innen, erfolgreichen und künftigen Innovator*innen und Multiplikator*innen über Regionsgrenzen hinweg gefördert. Das Vermittlungs- und Entwicklungskonzept wird durch das begleitende Wirkungsmonitoring laufend getestet und verbessert (Skalierbarkeit).

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