Rückblick

Inspirierende & inklusive Meetings gestalten – erkenntnisreicher Peer-to-Peer-Austausch für Personalverantwortliche und weibliche Führungskräfte

Was haben Meetings mit Chancengleichheit in Unternehmen zu tun? Eine ganze Menge! Vorurteile und Rollenmuster führen dazu, dass Frauen in Meetings weniger Redezeit erhalten bzw. beanspruchen, Männer als aktiver und kompetenter wahrgenommen und Frauen öfter unterbrochen werden. Diese Erkenntnisse waren der Ausgangspunkt für zwei Gender Career Management Netzwerkveranstaltungen am 14. März für Personalverantwortliche und am 19. März für weiblichen Führungskräfte.

Meetings sind ein wichtiger Bestandteil eines Unternehmens und die Unternehmenskultur ist ihnen gut ablesbar – so auch die Haltung zur Chancengleichheit.

Beim Treffen am 14. März unter der Leitung von ÖGUT Moderatorin Martina Handler wurden Methoden zur Gestaltung von Meetings unter dem Aspekt von Chancengleichheit vorgestellt und Gelingensfaktoren diskutiert. Die Veranstaltung am 19. März, geleitet von ÖGUT Moderatorin Astrid Reinprecht, widmete sich dem Thema Meeting Kultur aus weiblicher Perspektive, wobei der gegenseitige Austausch und das Lernen voneinander im Mittelpunkt standen.

Dabei wurde deutlich, dass ein Diversitätsbewusstsein der Moderation des Meetings und auch als Rückendeckung von der (anwesenden) Geschäftsführung von zentraler Bedeutung für gelingende inklusive Meetings ist. Dadurch können alle zu Wort kommen, und auch auf eine ausgeglichene Redezeit und Aufmerksamkeit für alle Redner*innen sollte geachtet werden – all dies kann bei einem Meeting durch teilnehmende Beobachtung auch evaluiert werden. Nicht zuletzt ist auch auf die Atmosphäre im Meeting und die Beziehungsebene der Teilnehmenden ein wichtiger Aspekt.

Einen Überblick über inklusive Moderationstechniken finden Sie auf www.partizipation.at.

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