Projekt

ÖGUT-Zertifizierung der betrieblichen Vorsorgekassen und Pensionskassen

Die ÖGUT-Zertifizierung der betrieblichen Vorsorgekassen und Pensionskassen nach Nachhaltigkeitskriterien ist eine freiwillige Prüfung. Der wirtschaftliche Erfolg, also die Performance der Veranlagung, ist nicht Teil der Prüfung.

Auch dieses Jahr haben sich alle acht betrieblichen Vorsorgekassen der ÖGUT-Zertifizierung unterzogen – die Ergebnisse liegen nun vor: die mittlerweile sieben Auszeichnungen in Gold und eine in Silber zeugen eindrucksvoll vom kontinuierlichen Engagement dieser Kassen auf dem Gebiet der nachhaltigen Veranlagungen. 

Die Ergebnisse der Prüfung des Berichtsjahres 2025:

Die Ergebnisse der Prüfung basieren auf den Gutachten der ÖGUT. Die finale Bewertung erfolgt durch ein unabhängiges Zertifizierungskomitee. Das Anforderungsprofil kann hier heruntergeladen werden.

Die Nachhaltigkeitszertifikate werden im Rahmen des ÖGUT Jahresempfangs 2026 verliehen.

Hintergrund

Die betrieblichen Vorsorgekassen (ehemals Mitarbeitervorsorgekassen) wurden 2002 vom Gesetzgeber ins Leben gerufen, um die betriebliche Pensionsvorsorge in Österreich zu stärken*. Das Gesetz verpflichtet alle Unternehmen, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Eintrittsbeginn nach dem 31.12.2002 neu beschäftigen, monatliche Beiträge in der Höhe von 1,53 % der Bemessungsgrundlage in diese neuen Kassen - als Beitrag zur Pensionsvorsorge - einzuzahlen. Seit dem Jahr 2008 sind auch Selbständige, Freiberufler sowie Land- und Forstwirte in den Geltungsbereich dieses Gesetzes einbezogen. Die betriebliche Vorsorgekasse wird gemeinsam von Arbeitgeber und Betriebsrat (wenn vorhanden) gewählt. 

 

* Mit 1. Jänner 2003 ist das betriebliche Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz (BMSVG) unter dem Stichwort "Abfertigung NEU" in Kraft getreten.

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