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Projekt

Schladming: Weniger Müll für´s Lebensg´fühl

Schladming, eine Stadt mit fast 7000 EinwohnerInnen in der Steiermark und beliebte Urlaubsdestination, will in den nächsten drei Jahren seine Abfallmenge drastisch reduzieren. Die Herausforderungen sind vielfältig, denn während eines typischen Jahres werden 1,5 Millionen Nächtigungen gezählt. Dabei gibt es bei einzelnen Events wie dem „Nightrace", Ski-Weltmeisterschaften oder Special Olympics knapp 50.000 BesucherInnen pro Event. Das bedingt einen permanent wechselnden Anfall von Abfällen und Abwässern.

Die ÖGUT und ihre Projektpartnerinnen AQA und Pulswerk werden gemeinsam mit lokalen Behörden, der Bürgermeisterin, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft neue Wege im Umgang mit Abfall entwickeln, auf Praxistauglichkeit testen und implementieren, wobei Touristikunternehmen wie Hotels und Schiliftbetreiber intensiv eingebunden werden. Unter dem Motto 'Hands on' stehen Sichtbarkeit der Ergebnisse und Einbindung der Schladmingerinnen und Schladminger dabei im Vordergrund.

Beim Projektauftakt im Rathaus Anfang 2019 nahmen Vertreterinnen und Vertreter wichtiger Schladminger Einrichtungen aus Bildung, Abfallwirtschaft, Tourismus und Veranstaltungswesen teil und entwickelten erste Ideen, wo man etwas tun kann.

Gestartet wird mit einer Analyse der Ist-Situation, davon können dann praxistaugliche Maßnahmen abgeleitet werden. Im Verlauf des Projekts wird es auch für die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit geben, Ideen einzubringen und aktiv mitzumachen.

Im ersten Jahr liegt der Fokus auf Abfallvermeidungsmöglichkeiten bei Großveranstaltungen. Die Gemeinde will auch selbst Vorbild sein und im eigenen Wirkungsbereich ansetzen – zum Beispiel indem beim Einkauf von Produkten für den Gemeindebedarf stärker auf Nachhaltigkeit geachtet wird. Weiters werden Aktivitäten mit Schulen, Kindergärten, Vereinen und im Tourismus gestartet, denn die Initiative wird nur erfolgreich sein können, wenn viele in der Gemeinde mitmachen. Deshalb wird die Bevölkerung auch laufend zu Aktivitäten im Projekt eingeladen und informiert. Im weiteren Projektverlauf wird es auch für die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit geben, Ideen einzubringen und aktiv mitzumachen.

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