Der Klimarat

Projekt

Klimarat der Bürgerinnen und Bürger

Hintergrund

Geburtsstunde des Klimarats war das Klimavolksbegehren im Juni 2020, das von fast 400.000 Menschen unterstützt wurde. Eine der Forderungen: die österreichische Bevölkerung aktiv bei Klimaschutzmaßnahmen mitbestimmen zu lassen. Im März 2021 hat der Nationalrat die Bundesregierung ersucht, die Forderung des Klimavolksbegehrens nach einem Bürger:innenrat umzusetzen – und der Klimarat war geboren.

Zusammensetzung des Klimarats

Der Klimarat stellt eine Art „Mini-Österreich" dar. Er setzt sich aus 100 Menschen zusammen, die seit mindestens fünf Jahren ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben, mindestens 16 Jahre alt sind und einen ausgewogenen Querschnitt der Gesellschaft hinsichtlich Geschlecht, Alter, Bildungsstand, Einkommen und Wohnort abbilden. Dazu wurde eine Zufallsstichprobe aus dem Zentralen Melderegister (ZMR) gezogen. Diese zufällig ausgewählten Personen erhielten im September 2021 einen Informationsbrief und damit die Möglichkeit, sich für den Klimarat voranzumelden. Aus allen registrierten Personen wurden schließlich von Statistik Austria 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tatsächlich für den Klimarat ausgewählt.

Klimarat-Team und Zeitplan

Mit der gesamten Organisation, Prozessbegleitung und Moderation des Klimarats wurde nach einer europaweiten Ausschreibung ein Konsortium bestehend aus ÖGUT, pulswerk und PlanSinn beauftragt.

Der Klimarat tagt an insgesamt sechs Wochenenden zwischen Jänner und Juni 2022 in Wien und Salzburg.

Wissenschaftliche Begleitung

Ganz wesentlich für die Arbeiten des Klimarats ist eine gute wissenschaftliche Begleitung: Der Klimaforscher Georg Kaser und die Umweltökonomin Birgit Bednar-Friedl übernehmen hier eine koordinierende Rolle und haben ein multidisziplinäres wissenschaftliches Begleitgremium zusammengestellt.

Alle Dokumentationen und Informationen zum Klimarat der Bürger:innen finden Sie unter klimarat.org.

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