Einladung

Fasern neu gedacht - Kreislauffähige Rohstoffe für innovative und nachhaltige Produkte

Ziel dieser Netzwerkveranstaltung ist einerseits eine Erweiterung der Rohstoffbasis für Fasern durch neue Innovationen auf Basis biobasierter sowie auch recycelter Rohstoffe anzudiskutieren und andererseits neue Anwendungsbereiche für biobasierte Fasern zu identifizieren, bestehende Anwendungen im Sinne der Nachhaltigkeit zu verbessern sowie bereits vorhandene Best-Practice-Lösungen vor den Vorhang zu holen.

Fasern sind vielseitig und werden deshalb in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen eingesetzt – von Papier, über Textilien bis hin zu Baustoffen. Der Ressourcenverbrauch durch Fasern und die damit verbundenen ökologischen Belastungen (z. B. THG-Emissionen) sind enorm. Derzeit stammt der Großteil der Fasern derzeit noch aus fossilen Primärressourcen. Im Sinne des Klimaschutzes und der Kreislaufwirtschaft ist die Erschließung von weiteren nachhaltigeren Rohstoffquellen für Fasern dringend notwendig. Dabei können sowohl biobasierte Rohstoffe als auch Sekundärrohstoffe aus anderen Materialbereichen (z. B. PET) vielversprechende Potenziale beinhalten. In Österreich finden sich diese Ziele politisch auch in der Kreislaufwirtschaftsstrategie und dem Bioökonomie Aktionsplan.

Ziel dieser Netzwerkveranstaltung ist einerseits eine Erweiterung der Rohstoffbasis für Fasern durch neue Innovationen auf Basis biobasierter sowie auch recycelter Rohstoffe anzudiskutieren und andererseits neue Anwendungsbereiche für biobasierte Fasern zu identifizieren, bestehende Anwendungen im Sinne der Nachhaltigkeit zu verbessern sowie bereits vorhandene Best-Practice-Lösungen vor den Vorhang zu holen.

Welche biobasierten oder organischen Fasern aus neuen oder sekundären/Recycling-Quellen sind verfügbar? Für welche Anwendungen stellen sie eine Alternative zu konventionellen Fasern oder anderen Materialien dar? Welche Anforderungen und Qualitätsansprüche müssen alternative (biobasierte und/oder im Kreislauf geführte) Fasern erfüllen? Welche Faserqualitäten erhält man z. B. beim Textilrecycling und welche neuen Märkte und Anwendungsbereiche – auch außerhalb der Textilindustrie – könnten mit diesen Sekundärrohstoffen erschlossen werden? Diese "neuen" und innovativen Fasern sollen schließlich auf ihre Eignung für die Erschließung weiterer Produkte und Anwendungsbereiche geprüft werden, um Produktionsketten rund um erneuerbare Fasern wieder zu stärken.

Im Zuge unserer Netzwerkveranstaltung wagen wir damit den Blick über den Tellerrand, widmen uns neuen Faserkonzepten und loten gemeinsam mit Ihnen neue Wertschöpfungsketten aus.

Nähere Informationen auf der BioBASE-Website

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