© Petra Blauensteiner, Pixabay/Gerd Altmann

Projekt

Tech4Green – Disruptive Technologien für eine nachhaltige Produktion

Ausgangssituation und Ziele

Für die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs ist die Sachgüterproduktion auf Grund der starken internationalen Verflechtung und der Rolle im Innovationssystem ein bedeutender Faktor. Eine hohe Innovationskraft heimischer Unternehmen ist sowohl für die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Betriebe als auch für die gesamte Wirtschaft von großer Bedeutung. Das geplante Vorhaben zielt darauf ab, einen Beispielkatalog für disruptive Technologien zu entwickeln und Empfehlungen für eine nachhaltige Sachgüterproduktion abzuleiten.

Methode

Technologietaxonomie und Branchenscreening: Im ersten Schritt werden disruptive Technologien in der Sachgüterproduktion gescreent und identifiziert. Dabei wird verstärkt auf Merkmale bzw. Attribute eingegangen, die diese Technologien rückblickend als disruptiv kennzeichnen, wie sie funktionieren und welche Auswirkungen diese auf die Sachgüterproduktion erzielt haben. Daraus abgeleitet werden Faktoren beschrieben, die tendenziell begünstigend für die Entwicklung und Umsetzung radikaler Innovationen waren.

Nachhaltigkeitsanalyse der Technologieszenarien

Disruptive Innovationen setzen Trends, begründen einen komplett neuen Markt oder verändern einen Markt nachhaltig und verwandeln das Wettbewerbsgefüge von Unternehmen und Regionen fundamental – sie sind aber auch deutlich riskanter. In Form von Szenarien wird die Umsetzung disruptiver Technologien in den unterschiedlichen Industriebranchen betrachtet. In weiterer Folge werden auf Basis vorhandener Technologiedaten Auswirkungen auf die Sachgüterproduktion (technologisch, wirtschaftlich, ökologisch und gesellschaftlich) in quantitativer und qualitativer Form zusammengestellt.

Beispielkatalog und Ableitung des Forschungsbedarfs

Abschließend werden Steckbriefe von Technologien mit besonderer Relevanz für den Wirtschaftsstandort Österreich erstellt, potenzielle Ansatzpunkte für ein innovationsförderndes Umfeld auf strategischer und operativer Ebene der öffentlichen Verwaltung erarbeitet und in konkreten Handlungsempfehlungen ausformuliert.

Angestrebte Ergebnisse

Als Ergebnis dieses iterativen Screening-Prozesses gemeinsam mit AkteurInnen der Wissenschaft, Industrie und Verwaltung wird ein Beispielkatalog für disruptive Technologien im Bereich „Tech4Green" erarbeitet. Weiters werden zielfokussierte Handlungsempfehlungen für das Forschungsprogramm, die öffentliche Beschaffung ausformuliert.

Projektbeteiligte

Projektleitung

  • ÖGUT - Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik
    Karin Granzer-Sudra (Projektleitung), Hannes Warmuth, Marcus Feldbaumer

Projektpartner

  • Scenario Editor
  • Institut für Industrielle Ökologie

Diese F&E-Dienstleistung wird im Auftrag des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und mit Mitteln des Programms "Produktion der Zukunft" finanziert.

Teilen

auf Google+ teilen auf Facebook teilen auf Twitter teilen auf LinkedIn teilen