Projekt

Stakeholderdialog „Biobased Industry“

Die ÖGUT unterstützt die Abteilung für Energie- und Umwelttechnologien des bmvit bei der Konzeption und Organisation einer Workshopreihe zum Thema Biobased Industry. 

Das Fundament der Biobased Industry ist die zielgerichtete Erforschung und Entwicklung neuer Technologien. Wichtige Impulse für den Wandel setzt das bmvit mit der FTI-Initiative Produktion der Zukunft. Im Rahmen von fünf Ausschreibungen wurden innovative Projekte in diesem Themenbereich gefördert.

Ziel des Stakeholderdialoges ist es, den AkteurInnen im Bereich Biobased Industry einen Einblick in die aktuellen Forschungs-und Entwicklungsaktivitäten zu geben, zu vernetzen und einen intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen und zu fördern.

Veranstaltungsarchiv

Stakeholderdialog Biobased Industry - "Ressourceneffiziente Bioraffinerie – Konversion von Sekundärrohstoffen"

7. Dezember 2018, 9:30 - 17:00 Uhr
WKO, Rudolf Sallinger Saal, Wien

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Stakeholderdialog: Biobased Industry

4. Dezember 2017, 9:00 – 15:30 Uhr
Rudolf Sallinger Saal, Wirtschaftskammer Österreich Wiedner Hauptstrasse 63, 1045 Wien

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Produktion der Zukunft: Stakeholderdialog „Biobased Industry", 23. November 2016, Wien

23. November 2016, 9.30 - 16.30 Uhr
Gewerbehaus Wirtschaftskammer Wien, 1030 Wien, Rudolf-Sallinger-Platz 1

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Stakeholderdialog Biobased Industry

16. November 2015, Wirtschaftkammer Wien

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Stakeholderdialog Biobased Industry, 22. September 2014, Graz

Mehr als 50 TeilnehmerInnen informierten sich bei dem Stakeholderdialog am 22.09.2014 im Joanneum Research in Graz über aktuelle Entwicklungen der Biobased Industry in Österreich.

Foto: TeilnehmerInnen des Stakholderdialogs Biobased Industry

Nach einer Begrüßung und Einführung durch Theodor Zillner (bmvit) präsentierte Bernhard Windsperger (IIÖ) mit der Research Agenda Biobased Industry die Chancen und Möglichkeiten für die österreichische Industrie bei der Umstellung auf eine biobasierte Industrie.

Erika Ganglberger (ÖGUT) zeigte mit der FTI-Strategie für die biobasierte Industrie in Österreich Entwicklungsmöglichkeiten in der Rohstoffbereitstellung, auf Ebene der Verfahrenstechnik sowie auf Produktebene auf und stellte die in der FTI-Strategie herausgearbeiteten Ziele sowie Handlungsempfehlungen für den Ausbau der biobasierten Industrie in Österreich vor.

Ein Überblick über bisherige Einreichungen und aktuelle Themen im Rahmen der FTI-Initiative „Produktion der Zukunft“ wurde von Maria Bürgermeister (FFG) geboten.

Anita Silmbrod (BMLFUW), die Österreichische Delegierte in Horizon 2020 für die Societal Challenge 2 und in der States Representatives Group für Biobased Industries (BBI JU), präsentierte geplante Aktivitäten der Biobased Industries Initiative.

Die Vorträge zu den Forschungsprojekten behandelten die Themen Steigerung der Aminosäurenausbeute in der grünen Bioraffinierie, industrielle Verwertung von Biogas in der Zementindustrie, Herstellung von wertvollen Chemikalien auf Stroh-Basis und die Produktion von innovativen Materialien aus Forstnebenprodukten.

Nach einem Input von Gerfried Jungmeier (Joanneum Research) zur österreichischen Mitarbeit in dem IEA Bioenergy Task 42 “Biorefining“ wurde im Rahmen der Podiumsdiskussion das Thema “Aktuelle und zukünftige Bedeutung der „Biobased Industry“ in Österreich“ diskutiert.

Foto: Podiumsdiskussion: T. Zillner (bmvit), F. Schmied (Mondi), A, Windsperger (IIÖ), E. Ganglberger (ÖGUT), G. Jungmeier (Joanneum Research)

Im Rahmen der Diskussion wurde die aktuelle Bedeutung der Biobased Industry und die internationale Anschlussfähigkeit österreichischer Aktivitäten diskutiert. Mit einem Anteil von etwa 6 % der nationalen Wertschöpfung, die der biobasierten Industrie zuzurechnen ist, unterstrich das Podium die Relevanz der Biobasierten Industrie in Österreich. Die VertreterInnen am Podium waren sich einig, dass österreichische Forschungsaktivitäten im internationalen Vergleich bestehen können. Betont wurde dabei, dass Projekte, die zunächst auf nationaler Ebene starten, im Weiteren auf EU-Ebene weiterentwickelt werden sollten. Weiters wurde die Bedeutung internationaler Kooperationen betont. Was die weitere Entwicklung der Biobasierten Industrie in Österreich betrifft, betonte das Podium, dass es wichtig ist, die richtigen Schwerpunkte zu setzen und durch verstärkte Kooperation von Unternehmen  mit Forschungseinrichtungen Österreich als F&E-Standort weiter auszubauen.

Wesentliche Anregungen der TeilnehmerInnen im Zuge der Diskussion waren:

  • Kaskadische Nutzung der Biomasse forcieren, d.h. Biomasse möglichst vollständig verwerten und erst nach einer stofflichen Nutzung auch eine energetische anstreben.
  • Österreich benötigt eine umfassende Strategie für die Bioökonomie. 
  • Zur Erreichung der Klimaziele existieren in Österreich bzw. in der EU quantifizierbare Ziele, im Bereich der biogenen Rohstoffe jedoch nicht.
  • Zentral ist die Vernetzung der einzelnen Industrie-Bereiche der biobasierten Industrie und der Aufbau von Kooperationen entlang der Wertschöpfungsketten.
  • Bessere Positionierung und Schaffung eines Bewusstseins für die Biobasierte Industrie in Österreich unterstützen eine positive Entwicklung.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion hatten die TeilnehmerInnen Gelegenheit das Central Lab „Biobased Products“ an der TU Graz zu besichtigen. Gezeigt wurden Anlagen zur SC-CO2 Extraktion, zur Extraktion mit Lösungsmitteln sowie Anlagen zur chemischen und elektrochemischen Modifizierung von Biomasse. Darüber hinaus wurde ein Einblick in die Entwicklung von Biokraftstoffen mittels der „BiomassPyrolysisRefinery“ gegeben.

Programm, Bilder und Vorträge zur Veranstaltung

 

 

Der erste Themenworkshop „Biobased Industry“ fand am 5. Dezember 2013 in der Urania in Wien statt.

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