Gruppe von Personen, die im Kreis sitzen und reden

Pressemeldung

Konflikte bei Umwelt- und Klimaprojekten: Hilfe bietet die ÖGUT mit dem Praxisseminar „Deeskalation und Konflikt-Moderation“

Wer Energie- oder Infrastrukturprojekte plant, begleitet oder kommuniziert, hat es früher oder später mit widersprüchlichen Erwartungen und oft hitzigen Gemütern zu tun. Genau für diese Situationen bietet die ÖGUT ab sofort ein kompaktes Praxisseminar zur Konfliktmoderation und Deeskalation an.

Alle Details und Anmeldung

Eine strukturierte Beteiligung stärkt das Vertrauen in den Prozess

Der Ausbau von Windkraft, PV oder Stromnetzen und andere Umwelt- und Klimavorhaben wie Fluss-Renaturierungen stellen Gemeinden und Projektträger vor komplexe Aufgaben: unterschiedliche Interessen, hohe Anforderungen und die Notwendigkeit, verschiedene Akteur:innen frühzeitig einzubinden. Eine strukturierte Beteiligung schafft Transparenz und stärkt das Vertrauen in den Prozess. Das ist gerade in einer frühen Projektphase entscheidend, in der viele Weichen noch gestellt werden können. Das Praxisseminar setzt bei jenen Momenten an, in denen dieser Dialog unter Druck gerät.

Konfliktmoderation ist ein Handwerk, das man üben kann

Im Zentrum des Seminars steht das praktische Ausprobieren. Die Teilnehmer:innen lernen verschiedene Moderations- und Deeskalationsmöglichkeiten und wenden sie sofort in interaktiven Szenarien an.

„Wer erst im vollen Saal zum ersten Mal übt, hat es schwer. Konfliktmoderation ist ein Handwerk – man kann sie lernen und man kann sie trainieren, bevor es ernst wird. Im Rollenspiel erleben die Teilnehmer:innen auch, wie sich eine Situation anfühlt, wenn man auf der anderen Seite sitzt. Dieser Perspektivenwechsel verändert erfahrungsgemäß mehr als jede Methodenliste", so Barbara Ruhsmann, ÖGUT-Expertin für Partizipation.

Die Trainer:innen

  • Mag.a Barbara Ruhsmann arbeitet seit 2021 in den Themenbereichen Partizipation, Innovatives Bauen und Erneuerbare Energien in der ÖGUT. Sie berät und begleitet Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bei Dialogprozessen von der Planung bis zur Umsetzung, außerdem leitet sie das Redaktionsteam von www.partizipation.at.

  • Maxie Riemenschneider, MSc ist studierte Psychologin und ausgebildete soziokratische Gesprächsleiterin. Seit 2021 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Partizipation der ÖGUT. Ihr Fokus liegt auf der Konzeption und Durchführung partizipativer Veranstaltungen, der inhaltlichen Betreuung der Plattform partizipation.at und der Mitarbeit in EU-Projekten.

  • DI Lukas Wagner ist seit 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter und ausgebildeter Mediator in der ÖGUT. Er leitet das Projekt „Österreich lernt Kreislaufwirtschaft" im Bereich Ressourcen & Konsum und arbeitet seit zwei Jahren im Redaktionsteam von partizipation.at. In seiner Mediationstätigkeit beschäftigt er sich mit Konflikten in Großgruppen und mit Konfliktprävention.

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Hintergrund: Die ÖGUT

Die ÖGUT ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, die sich seit über 40 Jahren für eine nachhaltige Ausrichtung von Wirtschaft und Gesellschaft einsetzt. Als Plattform für nachhaltige Entwicklung vernetzt die ÖGUT Organisationen und Institutionen aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Umwelt und entwickelt auf dieser Basis innovative Lösungen für die Herausforderungen der Gegenwart.

Rückfragehinweis

Mag.a Julia Petschinka – Öffentlichkeitsarbeit ÖGUT
julia.petschinka@oegut.at

Mag.a Barbara Ruhsmann – ÖGUT-Expertin für Partizipation
Tel.: +43 1 315 63 93-21, barbara.ruhsmann@oegut.at

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