klimaaktiv

Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit 2026 – Ausschreibung gestartet – Einreichschluss: 5. Juni 2026

Energieeffizientes, ressourcenschonendes und klimaverträgliches Planen und Bauen haben längst einen entscheidenden Anteil an unserer baukulturellen Verantwortung. Das Bewusstsein dafür ist über die Jahre gestiegen. Es hat dazu geführt, dass zahlreiche Vorzeige- und Beispielprojekte entstanden sind, die sowohl architektonisch als auch in Punkto Nachhaltigkeit hohe Ansprüche erfüllen.

In aller Kürze

  • Ausgelobt durch das BMWET
  • Einreichungen sind ab sofort bis 5. Juni 2026, 12:00 möglich
  • Alle Infos auf der klimaaktiv Website 

Auswahl auf höchstem Niveau: Mehrstufig und international

Um diesem Ziel auf höchstem Niveau gerecht zu werden, folgt die Vergabe der Staatspreise auf eine intensive vorherige Auseinandersetzung mit den eingereichten Projekten:

  • Nach einer umfassenden Vorprüfung wird in einer ersten Jurysitzung eine Longlist der grundsätzlich für eine Nominierung in Frage kommenden Projekte erstellt. Jedes dieser Projekte wird von der Jury vor Ort besucht.
  • Auf Basis der Vor-Ort-Begehung im September 2026 erfolgt in der zweiten Jurysitzung die Erstellung der Nominierungsliste (Shortlist), aus der die Staatspreisprojekte ausgewählt werden.
  • Die Jury behandelt in allen Prüfungsschritten die Beurteilungskriterien für Architektur und Nachhaltigkeit gleichwertig. Dadurch wird ausgeschlossen, dass es zu einseitigen Beurteilungsergebnissen kommt.

Jury: Architektur und Nachhaltigkeit gleichwertig

Zum Juryvorsitzenden für den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2026 wurde erneut der Architekt Matthias Hein bestellt. Die insgesamt sechsköpfige Jury ist paritätisch „aus beiden Welten" besetzt: Architektur und Nachhaltigkeit agieren auf Augenhöhe, beide Aspekte müssen in den eingereichten Projekten vorbildlich erfüllt sein, um für die Vergabe des Preises in Frage zu kommen.

  • Matthias Hein, HEIN architekten (Vorsitz)
  • Almut Grüntuch-Ernst, Grüntuch Ernst Architekten
  • Robert Lechner, Österreichisches Ökologie Institut
  • Bernadette Luger, Stabsstelle Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit der Stadt Wien
  • Evelyn Rudnicki, pool Architektur ZT GmbH
  • Tobias Weiss, AEE INTEC

Einreichung – Fokus auf Bestandsentwicklung und kreislauffähiges Bauen und Quartiersentwicklung

Eingereicht werden können Projekte in Österreich, die sich erstmals für den Staatspreis bewerben und zwischen 2023 und April 2026 fertiggestellt wurden. Besonderes Augenmerk wird auf Einreichungen zu Bestandsentwicklung, Sanierung, kreislauffähigem Bauen und Quartiersentwicklung gelegt.

Wichtig zu wissen:

  • Neubauten sind nicht von einer Einreichung ausgeschlossen, müssen jedoch die Ausschreibungsziele besonders umfassend belegen.
  • Gebäude mit fossilen Wärmesystemen und damit Energieträgern wie Erdgas bzw. festen und flüssigen fossilen Brennstoffen sind im Sinne der Dekarbonisierung und Energiewende von einer Auszeichnung ausgeschlossen.
  • Alle Gebäudetypen und Nutzungsarten sind zulässig.

Einreichschluss ist 5. Juni 2026, 12:00

Bis dahin müssen sowohl die Online-Einreichung abgeschlossen als auch die analogen Unterlagen bei der Einreichstelle eingelangt sein:

Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik – ÖGUT GmbH
Hollandstraße 10/46
1020 Wien

Zur Ausschreibung 

Kontakt

Rückfragen zur Einreichung richten Sie bitte an das Management des klimaaktiv Gebäudeprogramms bei der ÖGUT GmbH:

DIin Franziska Trebut
E-Mail: staatspreis@oegut.at
Tel.: +43(0)1 315 63 93-28

Abwicklung

Mit der Abwicklung des Staatspreises wurde die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) beauftragt. Sie fungiert auch als Einreichstelle. Fachliche Unterstützung liefert die pulswerk GmbH, ein Tochterunternehmen des Österreichischen Ökologie-Instituts.

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