Projekt

Eigenheim-Contracting Veranstaltung

Unter dem Titel „Eigenheim-Contracting: Sanieren mit Qualität und Garantien“ luden das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und das Projektteam am 17. Februar zur Präsentation der Ergebnisse aus dem Projekt Eigenheim-Contracting. Rund 80 BesucherInnen folgten der Einladung in den Wiener Media-Tower.

Ziel der Veranstaltung war es,

  • die Ergebnisse aus dem Projekt einer breiten Fachöffentlichkeit zu präsentieren
  • bestehende Initiativen für die hochwertige Sanierung von Eigenheimen vorzustellen und Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede bezüglich der wesentlichen Erfolgskriterien darzustellen
  • die Ergebnisse des Projektes zu diskutieren und die Übertragbarkeit der präsentierten Modelle und Ansätze zu überprüfen
  • Gemeinsam Rahmenbedingungen und Kriterien für eine rasche und positive Marktentwicklung zu diskutieren

Völlig neue Perspektiven auf das Thema eröffnete der Auftritt der Improvisationstheater-Gruppe „Theatre works“, der zu Beginn des Nachmittagsprogramms nach dem Motto „Sanier´n mit Hirn“ die TeilnehmerInnen aus dem gefürchteten Nach-Mittags-Tief und zu wahren Lachstürmen riss.

Die Veranstaltung endete mit einer Art Rollenspiel: die TeilnehmerInnen wurden in je zwei Gruppen von BürgermeisterInnen, LandespolitikerInnen und MinisterInnen mit Verantwortung für Bauen und Energie aufgeteilt und mussten drei gezielte Fragestellungen bearbeiten.

  1. Sie sind BürgermeisterIn und haben es sich zum Ziel gesetzt, die für eine Sanierung in Frage kommenden Eigenheime in ihrer Gemeinde innerhalb der nächsten 5 Jahre einer möglichst hochwertigen Sanierung mittels Eigenheim-Contracting zuführen, weil Sie etwas für Umwelt und Klimaschutz tun wollen. Was würden Sie tun? Welche Unterstützung / Aktivitäten von anderer Seite (und welcher?) könnten Sie dabei brauchen?
  2. Sie sind Landeshauptmann/-frau und haben es sich zum Ziel gesetzt, die Energieeffizienz im Raumwärmebereich bei den Eigenheimen in den nächsten vier Jahren drastisch zu steigern. Welche Initiativen würden Sie setzen, auf welche Instrumente würden Sie zurückgreifen?
  3. Sie sind BundesministerIn und in Ihr Ressort fallen die Bereiche Bauen und Energie. Sie möchten gerne etwas Bewegung in den Eigenheim-Contracting-Markt bringen? Was würden Sie tun? Welche Partner aus welchen thematischen oder gesellschaftlichen Bereichen würden Sie bei Ihren Vorhaben benötigen, was müssten diese einbringen? In welchen Bereichen würden Sie den Schwerpunkt Ihrer Aktivitäten setzen?

Hier zeigte sich der Einfluss des „theatralischen“ Beitrags zu Mittag: die ReferentInnen aus den Gruppen, die schließlich dem Plenum ihre jeweiligen Ergebnisse präsentierte, schlüpften zum Teil sehr überzeugend in ihre jeweilige Rolle.

Ergebnisse aus dem Projekt

Ausgangspunkt, Fragestellungen und Zielsetzung (Monika Auer, ÖGUT), Download pdf-Datei, 118 kB

Bedürfnisse von EigenheimbesitzerInnen (Franz Roland Jany, GDI), Download pdf-Datei, 353 kB

Rahmenbedingungen für Contractoren (Monika Auer), Download pdf-Datei, 116 kB

Sanieren mit Energiequalitätsgarantie: EQS – Das Qualitätslabel (Roland Kapferer, Energie Tirol), Download 975 kB

Wie aus Altbauten Energiesparhäuser werden

Traumhaus Althaus (Adolf Gross, Energieinstitut Vorarlberg), Download pdf-Datei, 1,55 mB

Smart Housing (Karl-Heinz Lesch, Conness GmbH), Download pdf-Datei, 1 mB

Haus Kreuzer, Kufstein (Roland Kapferer), Download pdf-Datei, 473 kB

Zur Rolle der Gemeinden bei der Eigenheim-Sanierung:

SIR-Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen, Helmut Strasser, Download pdf-Datei, 367 kB

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