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Zukunft der Öffentlichkeitsbeteiligung

Workshop - Wie viel Partizipation verträgt die repräsentative Demokratie?

Programm (pdf-Datei, 133 KB)

Dokumentation der Veranstaltung, Glocalist Nr. 157 (pdf-Datei, 2.793 KB)

Mehr als 90 PartizipationsexpertInnen und Interessierte aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutierten von 19. - 20. April  im Rahmen eines internationalen Workshops über die Beziehung von repräsentativer Demokratie und Partizipation und über sinnvolle (Weiter-)Entwicklungen im Bereich Öffentlichkeitsbeteiligung.

Beteiligung als zentrales Element des gesellschaftlichen Zusammenlebens war nicht nur Thema, sondern auch Teil des Veranstaltungsdesigns: der Einsatz interaktiver und kreativer Methoden wirkte stimulierend für die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Die TeilnehmerInnen diskutierten am ersten Tag aktiv im Rahmen eines „World Café“ über Barrieren und Chancen gelungener Öffentlichkeitsbeteiligung und über Erfordernisse für das Gelingen von Beteiligung. Am zweiten Tag entwickelten die TeilnehmerInnen in einer Utopiesimulation – „Öffentlichkeitsbeteiligung 2025“ – in Kleingruppen eine gemeinsame Vision, wie Öffentlichkeitsbeteiligung im Jahr 2025 aussehen kann.

Theoretischen Input gab es von Pablo Schindelmann vom Bayerischen Landesamt für Umwelt zum Thema „Kooperative Demokratie“ und zu Modellen der partizipativen Gestaltung von Politik. Gabriele Greußing, Beraterin für Gemeinden und für das Gemeindenetzwerk „Allianz in den Alpen“, referierte darüber, wie ein Miteinander bei öffentlichen Entscheidungen gelingen kann. Manfred Hellrigl vom Büro für Zukunftsfragen in Vorarlberg reflektierte die Prozesse Beteiligung und Selbstorganisation. Auch das Thema E-Partizipation war ein Schwerpunkt: Oliver Märker von Zebralog e.V. in Berlin sprach über „Demokratie plus e – neue Potenziale durch E-Partizipation“ und Peter Parycek vom österreichischen Bundeskanzleramt stellte Aktivitäten und Erfahrungen mit e-government/e-participation in Österreich vor.

Zahlreiche erfolgreiche Beispiele von Öffentlichkeitsbeteiligung, hauptsächlich aus Österreich und Deutschland, wurden im Panel „Einblicke in zukunftsweisende Praxis – Prinzipien, Modelle Kulturen“ in Form von Interviews vorgestellt. Lisa Kolb, Theaterpädagogin, führte mit den TeilnehmerInnen eine szenische Intervention durch und veranschaulichte die Einsatzmöglichkeiten dieser Methode in Beteiligungsprozessen. Als Abschluss folgte eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Partizipative Entscheidungsfindung – der Weg der Zukunft?“

Ziel des Workshops war die Erarbeitung von konkreten Schritten und zukunftsgerichteten Strategien auf dem Weg zu einer noch umfassenderen Verankerung von Öffentlichkeitsbeteiligung.

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