Empfehlungen zum Energiesparen
Energiesparlampen
Eine „normale“ Glühbirne erzeugt Licht auf sehr ineffiziente Weise: Über 90 % der elektrischen Energie werden als Wärme abgegeben, nur der verbleibende geringe Rest kann als Licht genutzt werden.
- Energiesparlampen benötigen im Vergleich zu Glühbirnen für dieselbe Lichtmenge nur ein Fünftel des Stromes. Damit sparen Sie bei einem angenommenen Strompreis von 15 Cent pro Kilowattstunde bis zu 22 € pro Jahr und Lampe!
- Die bis zu 15 Mal höhere Lebensdauer mit 15.000 Betriebsstunden bei guten Energiesparlampen macht den höheren Anschaffungspreis schnell bezahlt.
- Energiesparlampen sind in verschiedensten Bauformen, Designs und Fassungen – selbst in dimmbaren Ausführungen – erhältlich.
- Leuchtton und Anlaufzeit von modernen Energiesparlampen haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert und sind dahingehend oft nicht mehr von konventionellen Glühlampen zu unterscheiden.
- Für Anwendungen mit häufigem Ein- und Ausschalten ideal sind Energiesparlampen mit integrierten elektronischen Vorschaltgeräten: Sie erreichen schnell die volle Lichtstärke und haben eine lange Lebensdauer.
Hinweis zur Entsorgung:
- Energiesparlampen enthalten geringe Mengen von giftigem Quecksilber, daher entweder zurück zum Elektrofachhändler bringen oder bei Problemstoffsammelstellen abgeben.
Energieeffiziente Haushaltsgeräte
An die 30 % des privaten Stromverbrauchs gehen auf Kosten der Haushaltsgeräte, der so genannten „Weißen Ware“.
- Die Energieeffizienz von Geräten ist am EU-Energie-Etikett erkennbar. Die Kennzeichnung mittels farbiger Pfeile geht von Klasse A++ (geringer Energieverbrauch) bis G (sehr hoher Verbrauch).
- Eine Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A verbraucht beispielsweise pro Standardprogramm höchstens die Hälfte der Energie eines Gerätes der Klasse G. Bei einer Lebensdauer von 12 Jahren bedeutet das eine Einsparung von fast 1.000 Euro.
Gefrier- und Kühlschränke
- Im Gefrierschrank genügen - 18° C. 5° C tiefere Temperaturen verursachen bereits 25% mehr Stromverbrauch.
- Tauen Sie den Gefrierschrank regelmäßig ab, denn eine Eisschicht erhöht den Energieverbrauch.
- Im Kühlschrank werden Lebensmittel zwischen + 5° C und + 7ºC optimal gekühlt. Jeder Grad kälter verbraucht mehr Strom.
- Stellen Sie den Kühlschrank an einen kühlen Platz und möglichst nicht neben Heizungen, Herd, Waschmaschine oder an einen stark sonnenbestrahlten Ort!
- Ein Fassungsvermögen des Kühlschranks von 50-60 Liter pro Person ist in der Regel ausreichend. Ein halbleerer Kühlschrank verbraucht mehr Strom als ein voll gefüllter.
Herde und Backöfen
- Das Vorheizen des Backofens verbraucht bis zu 20 % mehr Strom und ist für die meisten Gerichte nicht notwendig
- Kochtöpfe und Herdplatte sollten die gleiche Größe haben. Ist der Topf nur 1 cm kleiner als die Platte, geht ein Drittel der Energie verloren.
- Nutzen Sie die Restwärme der Herdplatte, indem Sie diese früher ausschalten.
Waschmaschinen
- Der Stromverbrauch sinkt ohne Vorwäsche um rund 30 %. Bei normaler Verschmutzung der Wäsche ist kein Vorwaschgang nötig.
- Normal verschmutzte Wäsche wird bei 60 Grad hygienisch sauber. Bei geringer Verschmutzung reichen 30 oder 40 Grad.
- Nutzen Sie das Fassungsvermögen der Wäschetrommel immer voll aus.
Unterhaltungselektronik und Bürogeräte
- Bleibt ein elektrisches Gerät nach dem Ausschalten immer noch in Betriebsbereitschaft (Stand-by-Modus) verbraucht das Gerät weiterhin Strom.
- Auf einer schaltbaren Steckerleiste, die in jedem Elektrohandel günstig erhältlich ist, lassen sich per Knopfdruck mehrere Geräte gleichzeitig vom Stromnetz trennen und auch wieder anschließen. Gute Modelle haben darüber hinaus einen Blitzschutz integriert.
- Inzwischen gibt es bei vielen Fachhändlern intelligente Steckerleisten, so genannte Power-Saver. So lässt sich der Fernseher weiterhin per Fernbedienung einschalten.
- Im Büro empfiehlt sich der Einsatz von Steckerleisten mit Master-Slave-Funktion: Wird der Computer am ersten Steckplatz ausgeschalten, so sind auch andere Geräte wie Monitore, Scanner oder Drucker vom Netz getrennt.
- Achten Sie beim Kauf von Elektronikgeräten darauf, dass auch bei der Trennung vom Stromnetz eingespeicherte Daten wie Uhrzeit oder Programmierungen erhalten bleiben.
Österreichische Gesellschaft
für Umwelt und Technik
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Weiterführende Informationen
Kontakt
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Mag.a Susanne Hasenhüttl
Tel.: DW 35
Mag.a Andrea Ebner-Pladerer (dzt. in Karenz)
DIin Julia Elpons (dzt. in Karenz)
