klima:aktiv haus
Das Programm „klima:aktiv haus“ fördert die Verbreitung von energieeffizienten und ökologischen Wohnbauten.
Damit wird ein Impuls gesetzt, um die Marktanteile an energieschonenden und ökologisch verträglichen Neubauten im Wohnbausektor beträchtlich zu erhöhen.
Aktuell
Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit 2010
Das Lebensministerium lobt im Herbst 2009 zum zweiten Mal den Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit aus. Einreichfrist: 4. Dezember 2009
Vortrag beim Symposium "Nachhaltige Gebäude": Anwendung und Potenziale der klima:aktiv Baustoff- und Raumluftkriterien
Eine Auswertung der klima:aktiv Gebäude, die mit ihren Kriterien in einer Datenbank festgehalten sind, gibt einen interessanten Einblick in die Praxis der Kriterienanwendung. Welche Kriterien wurden häufig erfüllt? Wo hat die Punktevergabe Anreize gesetzt und können Schlussfolgerungen aus den bisherigen Deklarationen gezogen werden? Christiana Hageneder gab am 6. November 2009 anlässlich des Symposions "Nachhaltige Gebäude" Einblick in solche und ähnliche Fragestellungen.
Präsentationsunterlage (767 KB)
Hintergrund
Im Jahr 2004 hat das Lebensministerium die Initiative „klima:aktiv“ ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine breit angelegte Klimaschutzinitiative zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes. Dieses Ziel soll einerseits durch die Steigerung von Energieeffizienz und andererseits durch die verbreitete Nutzung von erneuerbaren Energieträgern erreicht werden. Derzeit gibt es 23 verschiedene klima:aktiv Programme.
Der Startschuss für das Programm „klima:aktiv haus“ erfolgte im Herbst 2005. Das Lebensministerium beauftragte die ÖGUT und das Energieinstitut Vorarlberg (EIV) mit der Programmleitung. Österreichweit sind weitere neun Regionalpartner an diesem Programm beteiligt.
Inhalte
Das Programmmanagement hat sich innerhalb der vierjährigen Laufzeit von klima:aktiv haus vor allem folgende Ziele gesetzt:
- 20% der 2009 errichteten Wohnungen entsprechen dem klima:aktiv Gebäude-Standard.
- Die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung hat im mehrgeschossigen Wohnbau und im Fertighausbau eine Verbreitungsdichte von 25%.
- Im Wohn- und Dienstleistungsgebäudebereich klima:aktiv Häuser und klima:aktiv Passivhäuser in allen Bundesländern
Schwerpunkte der Aktivitäten:
- Etablierung einer weithin bekannten Marke „klima:aktiv haus“
- unterstützende PR- und Öffentlichkeitsarbeit zum klima:aktiv haus
- Weiterbildungsoffensive für Fachleute der Planungs- und Bauwirtschaft
- Plattform für klima:aktiv haus Kooperationspartner
Zielgruppe
- Wohnbauträger
- Fertighaushersteller
- Immobilienentwickler und Errichter von Dienstleistungsgebäuden
- Banken
- Bausparkassen
- Wohnbauförderstellen der Länder
- (KäuferInnen und MieterInnen).
Der klima:aktiv haus Gebäudestandard
Zur Festsetzung und Verbreitung eines klima:aktiv Qualitätsstandards wurde im Jahr 2005 ein klima:aktiv Kriterienkatalog vom Energieinstitut Vorarlberg und dem IBO (Institut für Baubiologie und -ökologie) erstellt. Auftraggeber waren das Lebensministerium und das BMVIT.
Dieser Kriterienkatalog ist in folgende Bereiche gegliedert:
- Planung und Ausführung
- Energie und Versorgung
- Baustoffe und Konstruktion
- Komfort und Raumluftqualität
Der Kriterienkatalog präsentiert ein 1000 Punkte System, nach dem Gebäude bewertet werden können. Ein klima:aktiv Haus muss mindestens 700 Punkte erreichen. Für den Standard eines klima:aktiv Passivhauses sind mindestens 900 Punkte erforderlich.
Dieses einfache Bewertungskonzept ist leicht verständlich, unkompliziert in der Handhabung und trägt zur weiten Verbreitung des klima:aktiv Standards bei.
Der Kriterienkatalog für Wohngebäude ist bereits fertig gestellt. Der Gebäudestandard für Dienstleistungs- und Verkaufsgebäude wird bis Ende 2008 in der Finalversion zu Verfügung stehen.
Weitere Informationen zum Programm, wie
- Detailinfos zum Kriterienkatalog des klima:aktiv Gebäudestandards
- den nächsten Veranstaltungen
- den klima:aktiv Partnern und Anbietern
finden Sie unter www.klimaaktivhaus.at.
Fakten
Programmmanagement:
- Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik - ÖGUT
- Energieinstitut Vorarlberg – EIV
Regionalpartner:
- 17&4 Organisationsberatung G.m.b.H.
- AEE INTEC - Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie
- energie:bewusst Kärnten
- Energie Tirol
- IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie
- Landesenergieverein Steiermark
- Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich
- Österreichisches Ökologie Institut
- SIR - Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen
- e7 - Energie Markt Analyse GmbH
Österreichische Gesellschaft
für Umwelt und Technik
Hollandstraße 10/46
A-1020 Wien
Tel +43.1.315 63 93
Fax +43.1.315 63 93-22
E-Mail office@oegut.at
Weiterführende Informationen
Kontakt
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Programmmanagement
Dr. Herbert Greisberger
Tel.: 0043.1.315 63 93-13
E-Mail: herbert.greisberger@oegut.at
DIin Christiana Hageneder
Tel.: 0043.1.315 63 93-27
E-Mail: christiana.hageneder@oegut.at
DIin Susanne Supper
Tel.: 0043.1.315 63 93-32
E-Mail: susanne.supper@oegut.at
Petra Blauensteiner
Tel.: 0043.1.315 63 93-23
E-Mail: petra.blauensteiner@oegut.at


