klima:aktiv Bauen
aus dem Themenbereich klima:aktiv Bauen und Sanieren
Der Themenbereich „klima:aktiv Bauen und Sanieren“ fördert die Verbreitung von energieeffizienten und ökologischen Gebäuden. klima:aktiv Bauen und Sanieren zielt einerseits auf die hohe Marktdurchringung klimafreundlicher Bauweisen im Wohnbau und im Dienstleistungssektor ab, andererseits werden qualitativ hochwertige Sanierungen unterstützt. Damit werden wesentliche Impulse zur Reduktion der treibhausrelevanten Emissionen im Gebäudesektor gesetzt. Weiterführende Infos zum Programm finden Sie unter www.bauen-sanieren.klimaaktiv.at.
Aktuell
klima:aktiv Bauen und Sanieren – Beratungsangebot in allen Bundesländern
Die Entscheidung, ein Gebäude im klima:aktiv Standard auszuführen, sollte möglichst frühzeitig getroffen werden. Das Team von klima:aktiv Bauen und Sanieren unterstützt im Bereich Wohn- und Dienstleistungsgebäuden mit individueller Beratung in allen Bundesländern.
Die Erstberatung ist kostenlos. Für die weitere Beratung erhalten Sie eine Förderung von bis zu. 6.000,-Euro bzw. max. 50 % der Beratungskosten.
Die Ansprechpersonen in ihrem Bundesland finden Sie hier.
Erstmals klima:aktiv Kriterienkatalog für Bürogebäude Sanierung
Seit Februar 2011 liegt für die Sanierung von Bürogebäuden ein eigener klima:aktiv Gebäudestandard vor. Zusätzlich wurden beim Gebäudestandard für die Wohngebäudesanierung die Auszeichnungsstufen klima:aktiv Gold, Silber und Bronze eingeführt und dadurch der Zugang zur klima:aktiv Auszeichnung verbreitert. Beide Kriterienkataloge sind ab sofort online hier verfügbar.
Podiumstalk auf der Welser Messe
Teil des Messeauftrittes von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, sind unter anderem auch Podiumstalks auf der ORF Bühne. Herbert Greisberger wird am Samstag, dem 5. März dazu ein Gespräch mit seinen Gästen Herrn Obermayr (Obermayr Holzkonstruktionen ) und Herrn Weiss (drexel und weiss) zum Thema "Alt trifft Neu – klima:aktiv Sanierung" leiten.
Start des neuen klima:aktiv Programms
Im Rahmen der ÖVP-Klubenquete zum Thema „Zukunftsinvestitionen in Umwelt, Bauen und Wohnen“ wurde von Umweltminister Niki Berlakovich der Start für das neue klima:aktiv-Programm „Bauen und Sanieren" bekanntgegeben. das Konsortium rund um die ÖGUT wurde mit der Durchführung dieser 2. Phase des Programms beauftragt. Die Leitung übernimmt Frau DIin Inge Schrattenecker.
Neuer klima:aktiv Kriterienkatalog für Wohngebäude Neubau
Der neue Kriterienkatalog ist für alle Gebäude anzuwenden, deren Deklaration nach dem 1. Juli 2010 beginnt.
Vergangene Veranstaltungen
Europäisches Forum Alpbach - Technologiegespräche 2010
Von 26. - 28. August 2010 fanden die Alpbacher Technologiegespräche statt, heuer zum Thema „Entwurf und Wirklichkeit in Forschung und Technologie“. DIin Julia Lindenthal (ÖGUT) referierte über notwendige Änderungen des Lebensstils und Handlungsmöglichkeiten im Bereich Bauen & Sanieren mit Best Practice Beispielen.
Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit 2010
Das Lebensministerium lobte im Herbst 2009 zum zweiten Mal den Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit aus.
Vortrag beim Symposium "Nachhaltige Gebäude": Anwendung und Potenziale der klima:aktiv Baustoff- und Raumluftkriterien
Eine Auswertung der klima:aktiv Gebäude, die mit ihren Kriterien in einer Datenbank festgehalten sind, gibt einen interessanten Einblick in die Praxis der Kriterienanwendung. Welche Kriterien wurden häufig erfüllt? Wo hat die Punktevergabe Anreize gesetzt und können Schlussfolgerungen aus den bisherigen Deklarationen gezogen werden? Christiana Hageneder gab am 6. November 2009 anlässlich des Symposions "Nachhaltige Gebäude" Einblick in solche und ähnliche Fragestellungen.
Präsentationsunterlage (767 KB)
Hintergrund
Im Jahr 2004 hat das Lebensministerium die Initiative „klima:aktiv“ ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine breit angelegte Klimaschutzinitiative zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes. Dieses Ziel soll einerseits durch die Steigerung von Energieeffizienz und andererseits durch die verbreitete Nutzung von erneuerbaren Energieträgern erreicht werden. In 23 verschiedenen klima:aktiv Programmen wurde daran gearbeitet, das Ziel zu erreichen.
Der Startschuss für das Programm „klima:aktiv haus“ erfolgte im Herbst 2005. Das Lebensministerium beauftragte die ÖGUT und das Energieinstitut Vorarlberg (EIV) mit der Programmleitung. Österreichweit waren weitere neun Regionalpartner an diesem Programm beteiligt.
2009 kam es zu einer größeren Umstrukturierung bei klima:aktiv, im Zuge derer auch die Programme klima:aktiv haus, wohnmodern und ecofacility unter dem Themenbereich „klima:aktiv Bauen und Sanieren“ vereint wurden. Die ÖGUT ist weiterhin schwerpunktmäßig für den Bereich Neubau zuständig.
Inhalte
klima:aktiv Bauen deckt den Neubaubereich im Rahmen der Initiative klima:aktiv.Bauen und Sanieren ab und zielt auf die hohe Marktdiffusion klimafreundlicher Bauweisen in Österreich ab.
Folgende quantifizierbare Ziele werden angestrebt:
- 20% des Wohnungsneubaues werden in klima:aktiv haus-Qualität bzw. 50 % des Wohnungsneubaues werden im Energiebereich klima:aktiv Standard ausgeführt.
- 25% Durchdringungsrate von kontrollierten Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung im mehrgeschossigen Wohnungsneubau und im Fertighausbau
- In allen Bundesländern stehen Vorzeigeobjekte zur Verfügung
- Signifikante Erhöhung des Marktanteils ökologischer Neubauten in Niedrigst- und Passivhausqualität, im öffentlichen Gebäudesektor
- Errichtung öffentlicher Gebäude und Gewerbegebäude im klima:aktiv haus-Standard als Beispielprojekte
Schwerpunkte der Aktivitäten:
- Etablierung einer weithin bekannten Marke „klima:aktiv Bauen und Sanieren“
- unterstützende PR- und Öffentlichkeitsarbeit
- Weiterbildungsoffensive für Fachleute der Planungs- und Bauwirtschaft
- Plattform für klima:aktiv Bauen und Sanieren Kooperationspartner
- Beratung für den Bereich Dienstleistungsgebäude Neubau durch klima:aktiv Fachpartner
Zielgruppe
- Wohnbauträger
- Fertighaushersteller
- Immobilienentwickler und Errichter von Dienstleistungsgebäuden
- Banken
- Bausparkassen
- Wohnbauförderstellen der Länder
- (KäuferInnen und MieterInnen).
Der klima:aktiv Gebäudestandard
Zur Festsetzung und Verbreitung eines klima:aktiv Qualitätsstandards wurde im Jahr 2005 ein klima:aktiv Kriterienkatalog vom Energieinstitut Vorarlberg und dem IBO (Institut für Baubiologie und -ökologie) erstellt. Auftraggeber waren das Lebensministerium und das BMVIT.
Dieser Kriterienkatalog ist in folgende Bereiche gegliedert:
- Planung und Ausführung
- Energie und Versorgung
- Baustoffe und Konstruktion
- Komfort und Raumluftqualität
Der Kriterienkatalog präsentiert ein 1000 Punkte System, nach dem Gebäude bewertet werden können. Ein klima:aktiv Haus muss mindestens 700 Punkte erreichen. Für den Standard eines klima:aktiv Passivhauses sind mindestens 900 Punkte erforderlich.
Dieses einfache Bewertungskonzept ist leicht verständlich, unkompliziert in der Handhabung und trägt zur weiten Verbreitung des klima:aktiv Standards bei. Der Kriterienkatalog steht für den Bereich Wohngebäude Neubau, Wohngebäude Sanierung und für Dienstleistungsgebäude Neubau zur Verfügung.
Eine überarbeitete Version des Kriterienkataloges für Wohngebäude Neubau ist seit Mitte Juli online. Die neue Version unterscheidet sich von den bisherigen Versionen hauptsächlich durch strengere Mindestanforderungen im Bereich des Heizwärmebedarfs und durch die Einführung der Bewertung der Gesamt-Energieeffizienz auf Basis des Primärenergiebedarfs und der CO2 Emissionen.
Außerdem erfolgt die Bewertung im neuen Kriterienkatalog in den Stufen Bronze, Silber, Gold.
Weitere Informationen zum Programm, wie
- Detailinfos zum Kriterienkatalog des klima:aktiv Gebäudestandards
- den nächsten Veranstaltungen
- den klima:aktiv Partnern und Anbietern
finden Sie unter www.bauen-sanieren.klimaaktiv.at
Fakten
Themenleitung
- Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik – ÖGUT
Kriterienkataloge und Gebäudeplattform
Die Entwicklung der Kriterien sowie die Betreuung der Gebäudeplattform für die klima:aktiv Deklaration auf www.baubook.at obliegt dem Energieinstitut Vorarlberg in Zusammenarbeit mit dem IBO.
Regionalpartner für Neubau und Sanierung
- Energieinstitut Vorarlberg
- Energie Tirol
- Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen SIR
- Ressourcen Management Agentur GmbH
- Landesenergieverein Steiermark LEV
- Bau.Energie.Umwelt Cluster BEUC
Fachpartner für Neubau und Sanierung
- Energieinstitut Vorarlberg
- Energie Tirol
- Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen SIR
- Ressourcen Management Agentur GmbH
- Energiebewusst Kärnten
- AEE Intec
- Grazer Energieagentur
- „die umweltberatung“ NÖ
- e7
- ÖÖI
- IBO
- 17&4
- Schöberl&Pöll
- Werkvertragspartner der AEA
Österreichische Gesellschaft
für Umwelt und Technik
Hollandstraße 10/46
A-1020 Wien
Tel +43.1.315 63 93
Fax +43.1.315 63 93-22
E-Mail office@oegut.at
Weiterführende Informationen
Kontakt
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Programmmanagement
Dr. Herbert Greisberger
Tel.: 0043.1.315 63 93-13
E-Mail: herbert.greisberger@oegut.at
DIin Susanne Supper
Tel.: 0043.1.315 63 93-32
E-Mail: susanne.supper@oegut.at
DIin Margit Schön
Tel.: 0043.1.315 63 93-27
E-Mail: margit.schoen@oegut.at
DIin Inge Schrattenecker
Tel. 0043.1.315 63 93-12
E-Mail: inge.schrattenecker@oegut.at
DIin Franziska Trebut
Tel.: 0043.1.315 63 93-28
E-Mail: franziska.trebut@oegut.at
Petra Blauensteiner
Tel.: 0043.1.315 63 93-23
E-Mail: petra.blauensteiner@oegut.at
DIin Christiana Hageneder
Tel.: 0043.1.315 63 93-27
E-Mail: christiana.hageneder@oegut.at

