Arbeitsgruppe "Haus der Zukunft"/ "Haus der Zukunft Plus"
Inhalt und Ziel
Auf Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie BMVIT wurde 1999 ein erster Schritt zur Umsetzung des Impulsprogramms "Nachhaltig Wirtschaften" gesetzt. Mit der Programmlinie "Haus der Zukunft" wurden zukunftsorientierte Wirtschaftsentwicklungen im Wohn-, Büro- und sonstigen Nutzbau entsprechend den Prinzipien der Nachhaltigkeit durch koordinierte und konzeptgeleitete Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte unterstützt und ihre Realisierbarkeit anhand konkreter Objekte demonstriert. Im Jahr 2008 startete das BMVIT das Nachfolgeprogramm „Haus der Zukunft Plus“. Dieses Forschungs- und Technologieprogramm strebt an, durch grundlegende Forschungsarbeiten, kooperative Technologieentwicklungen, Begleitmaßnahmen sowie durch Unterstützung der industriellen Umsetzung energierelevante Innovationen im Gebäudebereich einzuleiten bzw. ihre Markteinführung oder -verbreitung zu forcieren. Die neuen Technologien bzw. Innovationen sollen maßgeblich dazu beitragen, jene technologischen Voraussetzungen zu schaffen, die ermöglichen, dass zukünftige Gebäude nicht Energie verbrauchen, sondern Energie erzeugen.
Ziel von „Haus der Zukunft“ war es, innovative Lösungen für Komponenten, Bauteile und Bauweisen für den Wohn, Büro- und Nutzbau zu finden, die im Vergleich zur derzeitigen Baupraxis in Österreich folgende Kriterien erfüllen sollen:
- deutliche Reduzierung des Energie- und Stoffeinsatzes
- verstärkter Einsatz erneuerbarer Energieträger, insb. Solarenergie
- erhöhte Nutzung nachwachsender Rohstoffe und effizienter Materialeinsatz
- vermehrte Berücksichtigung von Service- und Nutzungsaspekten für die Benutzer von Wohn- und Bürogebäuden
- vergleichbare Kosten mit herkömmlichen Bauweisen
- hohes Marktpotenzial
Durch die Unterstützung intelligenter und effizienter Lösungen im Bereich Forschung und Technologieentwicklung wurde nicht nur ein wesentlicher Beitrag zur Umweltentlastung geleistet, sondern auch positive Wirtschafts- und Beschäftigungseffekte erzielt.
Aufgaben der ÖGUT
- inhaltliche Ausrichtung der Programmlinie bzw. des Programms
- aktiver Know-how-Transfer der Ergebnisse, z. B. Organisation von Veranstaltungen und Betreuung der Website www.HAUSderZukunft.at
- inhaltliche Betreuung und Vernetzung der ProjektbetreiberInnen
- Information potentieller EinreicherInnen
- Einbindung wichtiger Stakeholder
Österreichische Gesellschaft
für Umwelt und Technik
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Kontakt
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DIin Claudia Dankl
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Maga Sylvia Tanzer (dzt. in Bildungskarenz)
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