Frauen in der Umwelttechnik
Den Preis in der Kategorie „Frauen in der Umwelttechnik“ erhielt die Architektin Ingrid Domenig-Meisinger. Ihr ist es gelungen, ein fünfgeschossiges Wohngebäude aus den 50er Jahren an der Makartstraße in Linz so zu sanieren, dass es Passivhausqualität entspricht. Durch eine Reihe von Maßnahmen wie vorgefertigte hinterlüftete GAP-Solarfassade, neuer Dacheindeckung sowie einer kontrollierten Wohnraumbe- und -entlüftung mit Einzelraumlüfter konnten Energiekennzahlen und CO2-Ausstoß verbessert werden. Das spürbare Ergebnis für die MieterInnen: Die Heizkosten für eine 59 m² große Wohnung konnten von € 40,80/Monat auf € 4,73/Monat gesenkt werden.
Das Preisgeld in der Höhe von EURO 5.000,- wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) im Rahmen des Programms FEMtech – Frauen in Forschung und Technologie (www.femtech.at) gesponsert. Das Programm FEMtech zielt darauf ab, Rahmen- und Zugangsbedingungen für Frauen in Forschung und Technologie zu verbessern, mehr Frauen für eine technisch-naturwissenschaftliche Berufsentscheidung zu motivieren und ihre Karrierechancen zu erhöhen. Mit dem ÖGUT-Umweltpreis für „Frauen in der Umwelttechnik“ wird ein weiterer Schritt in diese Richtung gesetzt.
Nähere Informationen zum Projekt (pdf-Datei, 170 KB)
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| von links nach rechts: Josef Plank (Landesrat NÖ), Werner Wutscher (Generalsekretär im Lebensministerium), Gertraud Oberzaucher (bmvit/FEMtech), Architektin Ingrid Domenig-Meisinger, Ulli Sima (Wiener Umweltstadträtin), Herbert Greisberger (ÖGUT-Generalsekretär) |
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